Pressestimmen Ballett Spielzeit 2011/2012


Verleihung des Arnold-Petersen-Preises 2011
an Brian McNeal
Tänzer des Kevin O’Day Balletts Nationaltheater Mannheim
08.03.2012 im Schauspielhaus



Verleihung des Arnold-Petersen-Preises 2011
an Brian McNeal
08.03.2012
© Foto:

Wir zitieren den Mannheimer Morgen vom 10.03.2012:

„Gefühle bei Shakespeare und Chopin

Von unserem Redaktionsmitglied Ralf-Carl Langhals



Manchmal findet man ihn ja, den perfekten Rahmen. So geschehen im Schauspielhaus des Nationaltheaters Mannheim, wo ein freundlich applaudierendes Publikum sich über die Verleihung des Arnold-Petersen-Preises an Ballettensemblemitglied Brian McNeal freute. Zuvor war bei der kürzlich wiederaufgenommenen Choreographie "Résonances Chopin" ätherisch Schönes in blumig-fließenden Gewändern, etwa in einem amourösen Pas de deux von Zoulfia Choniiazowa und Tyrel Larson zur Étude f-Moll, zu sehen. Auch originelle Latino-Rhythmen (zur Nocturne b-Moll) entdeckt Choreographin Dominique Dumais in den Läufen - und findet in Brian McNeal ein ideales Instrument, den Resonanzkörper für Chopins Musik.


Doch weder für den perfekten Rahmen oder gar perfekten Körper wird der sympathische New Yorker mit dem seit 19 Jahren jährlich vergebenen Preis geehrt, der mit 5000 Euro dotiert ist. Die nach dem einstigen NTM-Generalintendanten Arnold Petersen benannte und von Unternehmer Roland Ernst seit 1992 jährlich gestiftete Auszeichnung wird für herausragende künstlerische Nachwuchsleistung an ein Ensemblemitglied des Nationaltheaters vergeben.
Die Kontinuität der im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verankerten Roland-Ernst-Stiftung ist nicht selbstverständlich. Daran erinnern sowohl Gastgeber Lutz Wengler (in Vertretung der erkrankten Generalintendantin) als auch Horst-Dieter Schiele, ehemaliger langjähriger Chefredakteur dieser Zeitung, der als Jurysprecher und Laudator lobende Worte für Stifter und Ausgezeichneten fand. Darüber hinaus weist allein schon der von Jurymitglied (und ehemaligem Feuilletonchef dieser Zeitung) Alfred Huber verfasste Urkundentext auf die Feinsinnigkeit und edle Motivation des Preises hin: "Manchmal trifft bei Shakespeare die Liebe wie ein Blitz die Herzen zweier Menschen. (...) Aus der ursprünglichen Einsamkeit zweier Individuen wird für kurze Zeit eine Symbiose. Der Mannheimer Tänzer Brian McNeal hat dieses Gefühl auf wunderbare Weise in Sergej Prokofjews gleichnamigem Ballett darstellerisch und tänzerisch eindrucksvoll umgesetzt."
Berührender Romeo
Zuvor entfaltete der Tänzer zu Chopins Impromptu As-Dur (glänzend: Pianistin Nóra Emödy) auf der Bühne sein ganzes Können. Glaubt man dem Schlussbild von Dominique Dumais, findet der Mensch zur Natur. Das ist einen Traum wert. Nicht nur als Romeo, sondern auch in dieser Rolle wird der "sonst so dunkle Raum menschlicher Existenz plötzlich heller", wie es bei der Verleihung hieß. Zu Recht war diese Leistung der Jury den Arnold-Petersen-Preis wert. Dafür - und dass der Gelobte seinen Kollegen und dem Publikum dankte - gab es herzlichen Applaus.“


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Dominique Dumais
Rilke (UA), Premiere 27.01.2012
Musikalische Leitung: Günther Albers / Joseph Trafton
Musikalisches Konzept: Günther Albers
Ausstattung und Video: Tatyana van Walsum
Licht: Bonnie Beecher






Rilke (UA)
Premiere 27.01.2012
© Foto: Christian Kleiner

„Wolken ziehen über die Bühne, beflügelt und engelgleich streckt sich der Tänzer und aktuelle Petersen-Preisträger Brian McNeal in die Höhe – scheinbar im Bühnenschwarz schwebend. Konzertmeister Andrei Rosianu greift zum Bogen und beginnt seelenvoll den ersten Satz von Alban Bergs Violinkonzert („Dem Andenken eines Engels“). Hier, das ist bereits in diesem Moment zu spüren, passt vieles zusammen“

„Der Wind weht von Elegie zu Elegie, darin wiegen sich Äste, Arme, Wellen, Flügel und Körper. Und ein berückendes Pas de deux von Zoulfia Choniiazowa und Luis Eduardo Sayago, die sich gegenseitig tragen. Dominique Dumais findet in ihrer Choreographie suggestive Bilder für ein Stück anspruchsvolle Literatur.“
„In seinem berühmten Gedichtzyklus verfolgt Rainer Maria Rilke (1875-1926) schließlich ein hohes Ziel. Durch Lyrik sollen die Leiden des Menschen umfassend zum Ausdruck kommen. Mehr noch: Dem Leben selbst soll auf dichterische Weise ein mythischer Sinn außerhalb bestehender religiöser Systeme gegeben werden. Soweit die Theorie. Aber wie lässt sich das tänzerisch umsetzen? Mit chorisch angelegten, stummen Schreien, mit vom gesamten Ensemble getragener Fließbewegung, mit einem flötensynchronen Hand- oder Fußzittern, mit Wolfsgeheul, mit Herz- und Glockenschlag, mit Jugendstil-Erotik des „verborgenen, schuldigen Flussgottes des Blutes“ in der dritten Elegie. Und natürlich mit einer Compagnie in Topform, die Dumais‘ Ästhetik sichtlich verinnerlicht hat.“

„Tatyana van Walsum hat sowohl mit ihrer Bühne, die trickreich Tiefe, zwei Tanzebenen, Rampen und magische Auftrittsmöglichkeiten liefert, als auch mit ihren atmosphärisch zauberhaften Videoarbeiten Poetisches erschaffen und Bonnie Beecher den großangelegten Reigen kongenial ausgeleuchtet.“
„Mit Ausnahme von Johann Sebastian Bach und Eric Cadesky hat Kapellmeister Günther Albers ausschließlich musikalische Entsprechungen unter Rilkes Zeitgenossen gefunden: Ferruccio Busoni, Charles Ives, Anton von Webern und Alban Berg. Dass er dabei nicht auf zahlreich existierenden Rilke-Vertonungen zurückgreift, sondern anspruchsvolle eigene Wege geht, spricht ebenso für ihn, wie sein interpretatorischer Zugriff und die musikalische Leitung des Nationaltheaterorchesters.“
„Wer nun diese Engel sind? „Pseudonym des christlichen Gottes“, „Maß der größten Seinsnähe“, „Apotheose der reinen Kunst“ sagt die Forschung uneins. Dumais belässt jedem seine eigenen Rätsel, Symbole und Ideen. Keine Angst vor großer Lyrik also, immerhin ist sie ein poetischer Gegenentwurf zu einer technisch-rational gelenkten Welt. Und in nichts Geringeres als in den „Weltinnenraum“ hat uns der bejubelte Abend auch blicken lassen.“    Mannheimer Morgen, Montag, 30.01.2012

„Dominique Dumais folgt Rilkes Vorgehensweise, indem sie „metaphysische“ Ebenen entwirft. Um das Hier und jetzt, die sichtbare Welt, aufzubrechen und ins Metaphysische zu transzendieren, entwickelt sie das Ballett als multimediales Ganzes.“
„Raumgestaltung, Licht, Bewegung und Musik werden auf eine Weise ineinander verzahnt, die starke Bildwelten entstehen lässt und damit der Rilkeschen Grundstimmung nahe kommen können. Großartig gelungen ist dabei vor allem das Bühnenbild (Tatyana van Walsum: Ausstattung und Video) im ersten Akt, in dem sich das tänzerische Geschehen auf zwei Ebenen abspielt und Videoprojektionen auf Vorhänge im Bühnenvorder- und Hintergrund ins „Unendliche“ zu verweisen scheinen. Ein schwarzer spiegelnder Lackboden scheint den Raum auch noch in die Tiefe zu erweitern und das effektvoll eingesetzte Licht (Bonnie Beecher) – mal spotartig, mal irrlichternd changierend, vertieft die Wahrnehmung eines Raumes, der Grenzen zu überwinden trachtet.“    Allgemeine Zeitung Mainz - Main-Spitze, Montag, 30.01.2012

„Herausgekommen ist ein rund zweistündiger Abend, in dem Text, Tanz und Musik symbiotisch verschmelzen und damit nichts weniger als einen Zugang zu dem komplexen Stoff liefern.“
„Sind die Apologeten der Rilkeschen Texte in knapp 100-jähriger Deutungsgeschichte nicht zu einer einheitlichen Auslegung gelangt, so bietet Dumais einen in sich geschlossenen Interpretationsansatz an. Sie erreicht dies, indem sie die Hauptfiguren, bestimmende Themen und Szenen herauspräpariert und immer wieder in Beziehung zueinander setzt. Ein Engelwesen, die Figur des Helden, eine Puppe, das klassische Liebespaar, eine Artistentruppe, aber auch Tiere vom Vogel bis zum Wolf tauchen in den zehn Elegien wiederholt auf. Es geht um das Leben in seiner Vielfalt, vom unschuldigen Start in dasselbe über die wesentlichen Stationen, Seins- und Gefühlszustände bis hin zum Tod.“
„Die Kreise schließen sich […] zwischen den Kunstgattungen Text, Tanz und Musik. Und das nicht nur auf einer theoretischen, sondern vor allem auf einer sinnlich erfahrbaren Ebene. Neben der konzentrierten, spannungsreichen und in dynamische Extreme führenden Umsetzung durch das Nationaltheaterorchester unter Günther Albers ist dies natürlich vor allem dem Ballettensemble zu verdanken. Auf der Höhe ihrer Ausdruckskraft präsentiert sich die Compagnie, bietet temperamentvollen Tanz in beeindruckender Körperbeherrschung sowohl in den solistischen wie in den Gruppenszenen. Voller Dynamik und fließender Anmut sind die Bewegungsabläufe und Figuren, artistisch manche Einlagen, die sich beispielsweise auf einer rollenden Kugel abspielen.“
„Dominique Dumais‘ Beschäftigung mit Künstlerpersönlichkeiten (2008: Chopin, 2010: Frida Kahlo) findet in „Rilke“ also  eine treffliche Fortführung. Ein Abend, der in Erinnerung bleiben wird.“    Die Rheinpfalz, Montag, 30.01.2012

„Die zehn Klagelieder sind eines der dichtesten, hermetischsten Werke der deutschen Lyrik, von einer metaphernsatten und musikalisch geradezu einlullenden Schönheit der Sprache.
Jetzt stehen sie im Mannheimer Nationaltheater im Zentrum eines ungewöhnlichen, ebenso rätselhaften wie poetischen Tanzabends.“
„Behutsam, mit umfassendem Wissen und einfühlsamer, nie übertriebener Symbolik wagt sich die Kanadierin an Rilke, hält sich in ihren zehn Szenen genau an die Reihenfolge der Elegien und überträgt deren ausgeprägte Bildsprache in starke, symbolträchtige Bilder.
Ferne Glockenschläge hallen durchs Auditorium, Vogelschreie evozieren das Schloss hoch über dem Meer und die Weite des Raumes, als »Weltinnenraum« eines der zentralen Motive der Elegien. Stark abstrahiert deutet Tatyana von Walsums Ausstattung einen Park an, die offenen Haare der Frauen und ihre schwingenden Kleider weisen auf den Jugendstil hin.
Der Engel, bei Rilke das ewige Gegenbild des zweifelnden, vergänglichen Menschen, wandelt ebenso durch diesen getanzten Rilke-Kosmos wie der Jüngling und die Mutter, wie Picassos Gaukler oder leere Menschen-Puppen.“
„Nur wenige Ausschnitte aus Rilkes Versen werden zwischen den Musikstücken eingespielt, die Dirigent Günther Albers zu einer stillen, eindringlichen Partitur an der Grenze von Spätromantik und Moderne zusammengestellt hat.“
„Auch wenn man diese Bilder von dunkler Trauer erst bei mehrfachem Sehen ganz entschlüsseln kann – wo sich ihre weniger ambitionierten Kollegen in der Hoffnung auf Zuschauer einfach berühmte Titel der Weltliteratur von »Carmen« bis »Anna Karenina« unter den Nagel reißen, da erinnert uns Dominique Dumais daran, zu welch tiefen Gedanken das Tanztheater fähig ist.“    Reutlinger Generalanzeiger, Dienstag, 31.01.2012


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I’m with the band (Uraufführung), Premiere 12.11.2011
Ballett von Kevin O’Day
Choreographie: Kevin O’Day
Musik (Auftragskomposition): John King
Ausstattung: Thomas Mika
Licht: Mark Stanley







I’m with the band (Uraufführung)
Premiere 12.11.2011
© Foto: Christian Kleiner


„Kevin O'Days Choreographie ist eine Liebeserklärung an den Jazz, an die Stadt Mannheim, an seine künstlerischen Weggefährten und an den Tanz als reine Lust an der Bewegung.“
„Die Tänzer in knappen Shirts und Höschen schlüpfen durch den Vorhang; als Einzelne, zu zweit, in kleinen Gruppen. Sie gleiten in dynamischen Formationen durcheinander, beschwingt, lyrisch, manchmal ein wenig kapriziös, immer in strukturaler Strenge. Man sieht viele wunderschöne Trios mit flüssigen Hebungen.“
„Die Tempi sind heftig, pulsierend, athletisch, dabei stets durch strenge Ästhetik gebändigt. Nur beim Blues werden sie etwas ruhiger. Die Choreographie gestaltet sich zu einem wahren Kraftakt für die technisch glänzende Truppe.“   Die Rheinpfalz, 14. November 2011

„Lange spenden die Zuschauer Applaus, begleitet von begeisterten Ausrufen. Sie erweisen Tänzern, Musikern, dem Ausstatter Thomas Mika und dem Licht-Designer Mark Stanley sowie dem Choreographen Kevin O'Day ihre volle Anerkennung.“
„2002 hatte der Choreograph mit dem Stück "Fielding Sound" in Mannheim seinen Einstand gegeben. Zehn arbeitsintensive Jahre später gibt es genügend Anlass zum feiern. O'Day lässt seinen 14 Tänzern dafür ausreichend Freiraum. Aus einem Pool an vorgegebenen Bewegungen konnten sie auswählen und das Material in eine individuelle Anordnung bringen. Damit reagiert die Choreographie auch auf den improvisatorischen Charakter der Musik. Mal belegen die Tänzer alleine, mal als Duo oder Trio oder als ganzes Ensemble die Bühne. Dabei fallen die unzähligen Hebungen besonders ins Auge.“   Mannheimer Morgen,14. November 2011

„Da tanzen selbst die Kulissen. Mit „I’m with the Band“ hat Kevin O’Day alle Register gezogen und ein wirkungsmächtiges Stück Tanz geschaffen […]. Von Beginn an geht die Inszenierung enge Verbindungen mit der Band ein, die der Mannheimer Chefchoreograf O’Day mit auf die Bühne geholt hat. Hier agieren die zehn Instrumentalisten, allesamt verdiente Musiker aus der Jazz- und Popszene in Mannheim und darüber hinaus, zunächst hinter einem weißen, halbdurchsichtigen Vorhang, der am Ende des ersten Teils in einer spektakulären Wellenbewegung zu Boden stürzt.“  
[…] die bislang wohl „amerikanischste“ Choreografie O’Days. Das zeigt sich nicht allein an den eingebauten uramerikanischen Tanzstilen wie dem Line-Dance, sondern vor allem an der vorwärts treibenden, positiven Energie, die diese überaus sinnliche Arbeit verströmt.
„In Bewegung gerät dieses Mal auch […] die gesamte Kulisse. Der Hamburger Bühnen- und Kostümdesigner Thomas Mika hat hierfür die Voraussetzungen geschaffen und bewegliche Bühnenelement gebaut, die ein bedeutender Teil der Choreografie werden. Große schwarze Lettern auf hohen Stellwänden bilden das Wort „Band“. Die Wände werden im Rhythmus der Musik nach Belieben verschoben, sie strukturieren den Raum immer wieder neu, lassen die Band erneut verschwinden, fallen am Ende jedoch lautlos um und vereinen so Tänzer und Musiker erneut. Das sind witzige Ideen, die beim Publikum auf fruchtbaren Boden fallen. Weniger spektakulär wirkt das sparsam eingesetzte Lichtdesign, das jedoch auf unauffällige Weise größte Wirkung erzeugt.“
„Die Energie der Produktion manifestiert sich schließlich im kraftvollen Tanz, in der Freude der Tänzer an der Bewegung. Diese bildet gewissermaßen den Kern der Jubiläumschoreografie, ist Sinn und Zweck zugleich. Das Publikum feiert die Truppe am Ende mit minutenlangem Applaus.“   Wiesbadener Tagblatt, 15. November 2011

„Alle tänzerische Bewegung fließt. Aber nicht wie ein träge gleitender Strom, sondern wie ein munter sprudelnder, über Klippen rauschender Wildbach. In Kevin O’Days Tanz-Performance „I’m With The Band“ […] geht es auch nicht um bloße Bebilderung von Musik. Vielmehr verkörpern die tanzenden Protagonisten in leichtfüßig rasanter Verwandlung Tonreihen, Akkorde, Klänge.“
„Doch obwohl synchroner Ensemble-Tanz keinerlei Chance hat, spürt man beim Zuschauen die unerhörte Exaktheit und Disziplin in der mühelos scheinenden Kreativität. Ein faszinierender Abend.“  Die Deutsche Bühne, 17. November 2011

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Pressestimmen Ballett Spielzeit 2011/2012

Verleihung des Arnold-Petersen-Preises 2011
an Brian McNeal
Tänzer des Kevin O’Day Balletts Nationaltheater Mannheim
08.03.2012 im Schauspielhaus

Dominique Dumais
Rilke (UA), Premiere 27.01.2012
Musikalische Leitung: Günther Albers / Joseph Trafton
Musikalisches Konzept: Günther Albers
Ausstattung und Video: Tatyana van Walsum
Licht: Bonnie Beecher

I’m with the band (Uraufführung), Premiere 12.11.2011
Ballett von Kevin O’Day
Choreographie: Kevin O’Day
Musik (Auftragskomposition): John King
Ausstattung: Thomas Mika
Licht: Mark Stanley



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