Begegnung vom 24.03.2010
mit drei Konzertmeistern der 1. Violinen
Robert Frank, Vitali Nedin und Wolfgang Hammar


Wer kennt sie nicht, wenn auch nur vom Sehen? Sie sitzen im Orchester in der ersten Reihe. Die drei Konzertmeister der 1. Violinen Robert Frank, Vitali Nedin und Wolfgang Hammar waren jetzt  Gäste der Freunde und Förderer des Nationaltheaters bei einer „Begegnung mit …“. Moderatorin Sabine Schweitzer freute sich, die Künstler aus dem großen Kollektiv des Nationaltheater-Orchesters herausholen und nun einmal als Solisten vorstellen zu können. Und selbstverständlich stellten sich die drei Virtuosen zunächst einmal mit musikalischen Darbietungen vor.

Robert Frank, der schon mit vier Jahren vom Schulrektor-Vater eine Blockflöte bekam, aber auch ein begeisterte Fußballer war, gewann nach Studien - auch in den USA seine erste Anstellung in Saarbrücken. Doch schon gleich darauf ging es 1983 nach Mannheim, wo er mit 28 Jahren der jüngste Konzertmeister war, den das Mannheimer Orchester je hatte. Er spielte in Bayreuth schon unter vielen berühmten Dirigenten – die Mannheimer Kollegen schätzen ihn als kundigen Ansprechpartner. Vitali Nedin genoss in der heimischen Ukraine eine ausgezeichnete Ausbildung an staatlichen Schulen. Mit 12 Jahren gab er sein erstes Violinkonzert.  Einem Aufbaustudium in Freiburg folgte ein Aufenthalt an der Musikhochschule in Mannheim  und dann auch schon das Mannheimer Engagement. Wolfgang Hammar, der einem Studium in den USA eine Ausbildung an der Wiener Musikhochschule und Opern-Seminare in Berlin folgen  ließ, kam über Stationen in Lübeck und Eisenach nach Mannheim. Hier amtiert er neben seiner Konzertmeister-Tätigkeit auch als Geschäftsführer der Musikalischen Akademie des Nationaltheater-Orchesters.

Der Vorstellung der drei Künstler hatte Sabine Schweitzer eine amüsante musiktheoretische Unterrichtsstunde vorausgeschickt. So erfuhr das Publikum im Florian Waldeck-Saal, wie ein Ton entsteht und wie man ihn beeinflussen kann,  was Schwingung, Resonanzkörper und Steg bedeuten, und wie viele verschiedene Hölzer – möglicherweise bei Mondschein im Wald geschlagen – in einer Geige zu finden sind. Bewunderndes Raunen ging durch den Saal, wenn die Preise einer Stradivari genannt wurden: 3 bis 6 Millionen Euro  - und das Zürcher Opernhaus besitzt eine. In Mannheim spielen die Orchestermitglieder zumeist auf eigenen Instrumenten. In einem waren sich alle drei Musiker einig: Die Seele eines Instruments wird durch die Seele des Musikers zum Schwingen gebracht…“

Preise
Eintritt zu Begegnungen
10,- €

Für F&F Mitglieder Eintritt
frei !

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