Monatsbrief Kevin O’Day Ballett Nationaltheater Mannheim Mai / Juni
Pressestimmen zur Premiere Three To one
Die Rheinpfalz resümierte: „Es gibt viele gute Gründe, warum die Premiere des Mannheimer Kevin O’Day Balletts am Samstag ‚Three to One‘ genannt wurde. Jetzt kann ergänzt werden: Drei mal Jubel für eine beeindruckende Aufführung, die mal amüsiert, mal beklemmt, mal anrührt.“ Und auch anderorts gab es viel Lob für die drei Choreografen der jüngsten Ballettpremiere Three to One.
So schrieb der Mannheimer Morgen über Luis Eduardo Sayagos neues Stück: „Raffiniert schiebt der aus Venezuela stammende Tänzer und Choreograf den mal neoklassischen, mal zeitgenössischen Bewegungen heimatliche Bolero-Tanzschritte und Gesten unter. Daraus entfaltet sich ein neues, spannendes Vokabular, dem man nicht müde wird, zuzusehen. ‚Dónde estabas tú?‘ (Wo warst du?), ist das gelungene Debüt des Choreografen über Beziehungen zwischen Menschen und Kulturen.“
Über Brian McNeal, der bereits seine zweite Choreografie für das Schauspielhaus vorlegte, schrieb die Rhein-Neckar-Zeitung: „Seine Heimatstadt New York steht […] im Zentrum mit all den vielfältigen Begegnungen unterschiedlichster Intensität, die das Leben in der Megacity mit sich bringt. […] Unterstrichen wurde die Choreografie durch eine Auftragskomposition von Julien Guiffes: Seine Minimal-Electro-Komposition bezog neben Großstadtgeräuschen auch Sprache und differenzierte Klänge ein und überzeugte durchweg mit Raffinesse und Subtilität. Dass die Komposition teilweise mit der Choreografie zusammen entwickelt wurde, sorgte für eine kongeniale Geschlossenheit zwischen Musik und Bewegung.“
Gastchoreograf Robert Glumbek schloss den Abend mit einer spannungsgeladenen Musikauswahl und einer imponierenden choreografischen Handschrift, die auch die Rheinpfalz überzeugte: „Glumbek kontrastiert nicht nur intime Bach’sche Klaviermusik und pochende Industrieklänge, er wechselt gekonnt die Tempi zwischen explosiver Bewegung und Stillstand, er lässt die Tänzer in Distanz erstarren, dann wieder körperliche Nähe suchen. Mit ungewöhnlichen und dann wieder einfachen Gesten, die so viel bedeuten, überrascht Glumbek.“
WIEDER DA: DELTA BLUES
22. Mai 2012
Das Ballett mit dem Krokodil ist zurück. Nach Chansons und Résonances Chopin steht mit Delta Blues die dritte Jubiläumswiederaufnahme dieser Spielzeit auf dem Programm. 2007 schuf Ballettdirektor Kevin O’Day ein Stück, das den Blues und seine großen Künstler zelebriert. Ein vielschichtiges Zusammenspiel von Show, Witz, souveräner Tanztechnik und anspruchsvoller Choreografie, dem das Fachportal Tanznetz beschied „[…] mit wenigen Zutaten entwirft Kevin O’Day eine uramerikanische, völlig entspannte Stimmung.“
Sämtliche Delta Blues-Vorstellungen sowie die anderen Ballett-Termine der verbleibenden Spielzeit finden Sie auf unserem Jubiläumsflyer, der ab sofort für Sie im Nationaltheater ausliegt.
DAS BALLETT TANZT Bei der ERöffnung des Katholikentags
16. Mai auf dem Mannheimer Marktplatz
In der Vergangenheit hat das Ballettensemble schon oft bei großen Veranstaltungen außerhalb des Theaters mitgewirkt. So auch am 16. Mai, wenn der 98. Deutsche Katholikentag auf dem Marktplatz in Mannheim eröffnet wird und das Kevin O’Day Ballett gemeinsam mit den Musikern Anna-Maria Hefele, Peter Hinz und Emiliano Trujillo bei der zentralen Eröffnungsfeier der Großveranstaltung auftritt.
Die nächsten Termine
Fr, 4. Mai, 20 Uhr, Schauspielhaus, Résonances Chopin
zum letzten Mal in dieser Spielzeit
So, 6. Mai, 11 Uhr, Opernhaus, das Ballett tanzt beim 5. Familienkonzert: Duell!
Do, 10. Mai, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Three to One
Do, 17. Mai, 19 Uhr, Schauspielhaus, Chansons
Di, 22. Mai, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Delta Blues
Wiederaufnahme, Reservierung empfohlen
Mo, 28. Mai, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Three to One
Fr, 1. Juni, 20 Uhr, Schauspielhaus, Delta Blues
Do, 7. Juni, 19 Uhr, Schauspielhaus, Three to One
So, 10. Juni, 18 Uhr, Opernhaus, Romeo und Julia
Ich freue mich, Sie bald im Theater zu sehen.
Eva-Maria Steinel
Ballettmanagement und Dramaturgie

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