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Begegnung vom 29.4.2009 mit der „Junge Oper“ Mannheim
Mit der gemeinsamen Gründung der Jungen Oper in der Spielzeit 2006/2007 begannen Oper und Schnawwl eine zukunftsweisende Zusammenarbeit. Seitdem treiben Auftragsproduktionen und Entdeckungen neuer zeitgenössischer Werke die Entwicklung eines neuen Musiktheaters für Kinder voran und zwar jenseits der üblichen Kindermusicals oder des für Kinder zurechtgestutzten bekannten Opernrepertoires.
Dementsprechend groß waren Neugier und Erwartungen auf Das Kind der Seehundfrau, als die rund 135 Freunde und Förderer am 29. April den Spielraum in der Alten Feuerwache betraten, in dem die Sänger, Schauspieler und Musiker bereits auf ihre ungewöhnlich erwachsenen Zuschauer warteten. Auf einer Bühne, die wie ein glänzender Ausschnitt einer gewaltigen Eislandschaft wirkt, erzählten, spielten und sangen Mezzo-Sopranistin Anne-May Krüger und Schnawwl-Schauspieler Uwe Topmann die Geschichte von Oruk, einem Inuitjungen, dessen Mutter in Wirklichkeit ein Seehund ist. Die Musik von der Komponistin Robyn Schulkowsky ist in dieser Inszenierung viel mehr als schöne Begleitung und auch die drei Musiker an Harfe, Schlagwerk und Trompete sind in keinem Orchestergraben versteckt, sondern aktiver Teil des Geschehens.
Im Anschluss an die Vorstellung begrüßte Vorstandsmitglied Richard Dietmann die Anwesenden und lud zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Beteiligten der Produktion ein, an der viele Besucher, alle Darsteller und Musiker, sowie Regisseurin und Direktorin Andrea Gronemeyer teilnahmen. In einer angeregten Diskussion über das hohe Niveau der Inszenierung ernteten die Mitwirkenden großes Lob, das sie ihrem besonderen Publikum gerne zurückgaben. So freute sich der langjährige Schnawwl- und Junge Oper- Schauspieler Uwe Topmann: „Es war ein ganz großer Genuss heute Abend für Sie zu spielen. Wir lieben unser junges Publikum für seine Energie und seine Präsenz in unseren Aufführungen – aber heute konnte ich mal wieder jedes Wort meiner Kollegin Anne-May hören und war ganz begeistert, wie toll sie manche Stellen spielt. Wir konnten uns richtig Zeit nehmen, jeden Moment auskosten, denn wir hatten Ihre ununterbrochene Aufmerksamkeit.“ 
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