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Begegnung vom 23.06.2008 mit der Sopranistin Iris Kupke
Ein vorwiegend weibliches (fußballresistentes) Publikum fand sich ein zur Begegnung mit Iris Kupke, der beliebten Sopranistin, die uns zusammen mit Andreas Becker einen informativen und unterhaltenden Abend bot. In ihrer Lebensgeschichte spielte der Gesang schon früh eine Rolle durch ihre Zugehörigkeit zum Landesjugendchor Rheinland-Pfalz. Ehe aber die eigentliche Gesangsausbildung begann, lernte sie „etwas Ordentliches“, in diesem Fall war es eine absolvierte Banklehre.
Beim ersten Versuch klappte dann die Aufnahme an die Folkwanghochschule in Essen, die Ausbildung wurde am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf fortgesetzt. Das erste Engagement führte sie nach Bremen, wo eine andauernde Freundschaft mit Daniela Denschlag begann, die später - wie die auch in Bremen engagierten Kollegen Uwe Eikötter und Christiane Iven - in Mannheim engagiert war. Schon damals waren mehrere Rollen in Mozarts Opern (Figaro: Susanna + Barbarina, Zauberflöte: Königin + Pamina) in ihrem Repertoire.
Andreas Becker verstand es immer wieder, der gut gelaunten Sängerin humorvolle Anekdoten und Geschichten aus dem Theaterleben zu entlocken. Nach 5 Jahren Bremen erfolgte der Wechsel nach Mannheim, wo sie unter anderem als Carmen, Gilda und Lucia di Lammermoor brillierte. In bester Erinnerung waren den Besuchern ihre Rollen in allen drei Hofopern.
Wie viele Kolleginnen und Kollegen vor ihr berichtete Iris Kupke über anstrengende Arbeiten bei Wiederaufnahmen mit kurzen Probezeiten, was sie aber alles akzeptiert, denn sie ist „mit Leidenschaft Sängerin“, die sich weiter verbessern will, jedoch „ein Leben aus dem Koffer“, wie es viele KollegInnen vorleben, nicht erstrebenswert findet. Eine Lieblingspartie konnte die Sängerin nicht nennen, nachdem sie ihr Nahziel „ich wollte immer einmal auf der Bühne sterben“ in verschiedenen Rollen erreicht hat. Freimütig erlaubte Iris Kupke Einblicke in ihr Privatleben; sie ist stolz darauf, nicht mehr zu rauchen. Die gesunde Lebensweise wird noch gefördert durch ein gesundes Hobby in der Natur, die Sängerin ist eine ebenso kundige wie begeisterte Pilzsammlerin. Sie pflegt dazu noch ein weiteres ungewöhnliches Hobby, die Künstlerin fährt in ihrer Freizeit gelegentlich Motorrad.
Selbstverständlich kam auch der Gesang nicht zu kurz. Iris Kupke hatte Mary Satterthwaite zur Begleitung am Flügel mitgebracht und erfreute die Besucher mit zwei Liedern von Richard Strauss, einer Offenbach´schen Valse tyrolienne sowie einem Ausschnitt aus der selten gespielten Donizetti Oper „Linda di Chamonix“.
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|  Begegnung vom 23.06.2008
mit der Sopranistin Iris Kupke
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